Störtebeker Festspiele
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Ruf der Freiheit! Störtebeker Festspiele 2018

Kühlschattiger Wald, Wellen, die träge ans Ufer schwappen: Verträumt schmiegt sich das kleine Nest Ralswiek an die Lagune des Jasmunder Boddens, Boote schaukeln im leichten Wind. Nichts stört die Idylle, bis ... Eine Ohrfeige durchschneidet die Stille, dann geht es Schlag auf Schlag: Wortfetzen fliegen, Pferdehufe zerstampfen den Sand. Es ist Zeit - für Klaus Störtebeker und den Ruf der Freiheit!
 

Störtebeker Kulisse

Piratentheater auf Rügen seit 1959 

In Henkers Hand, Gesprengte Ketten - jede Inszenierung führt Tod und Leidenschaft im Namen. Jeder spannende Erzählzyklus erstreckt sich jeweils über vier bis sechs Jahre, 2018 sieht bereits den fünften. Eingefleischte Fans kommen jeden Sommer wieder, weil Ralswiek mit neuen Abenteuern lockt. Seit 1959 mit Kurt Barthels "Dramatischer Ballade" der Startschuss für die Festspiele lief, hat sich die Naturbühne zu einem der größten Freilufttheater Europas gemausert. Seit 1993 in der heutigen Form inszeniert, blickt das Piratentheater auf mehr als 7 Millionen Besucher und über 1500 Vorstellungen zurück. Ein Spektakel, das das beschauliche Dorf jeden Sommer aus dem Dornröschenschlaf weckt. So still war es nicht immer: Einst schrieb Ralswiek als Ostseehafen Wikinger, Seefahrer- und Handelsgeschichte, in einer Felshöhle der Stubbenkammer soll der trinkfeste Störtebeker (Stürzdenbecher) einen Schatz versteckt haben. Keine Überraschung, dass das Wappen von Ralswiek ein silberner Henkelbecher ziert. Inzwischen bevölkern jeden Sommer um 350.000 Festivalbesucher den Ort am Großen Jasmunder Bodden - auch in der 26. Saison ist die Faszination Störtebeker ungebrochen.
 

Klaus StörtebekerWer war Klaus Störtebeker?

Niemand weiß es genau, was einen Großteil seines Charmes ausmacht. Der Legende nach lag der Rat der Stadt Stralsund mit Störtebeker im Clinch. Der Vorwurf: Meuterei! Klaus und seinen Mannen geht es an den Kragen. In Ketten legen lassen? Niemals! Störtebeker hört den "Ruf der Freiheit", um sich fortan mit Maat Goedeke Michel und Mannschaft auf Nord- und Ostsee zum Schrecken der Hanse zu entwickeln. Als Likedeeler, denn jeder erhielt den gleichen Teil der Kaperbeute. Aber als echter Robin Hood der See bewies er auch Herz für die Armen, indem er Lebensmittel an Schiffsblockaden vorbeischmuggelte - bei Nacht und Nebel, mit pechdunkler Kogge. Stets entwischten die Piraten ihren Verfolgern auf die Hochsee. Bis 1401 vor Helgoland Schluss war: Hamburgische Friedeschiffe schnappten Störtebeker und seine 72 Mannen - und brachten sie vor den Scharfrichter, der auf dem Grasbrook am Hamburger Hafen wartete. Klaus Störtebeker sollte als erster das Haupt verlieren - und schritt danach kopflos an elf Männern vorbei. Gruselige Pointe: All jenen hatte Hamburgs Bürgermeister das Leben versprochen. Ein Versprechen, das er brach - auch die Köpfe der anderen Likedeeler wurden entlang der Elbe aufgepfählt zur Schau gestellt.
 

Ruf der Freiheit: Neuer Erzählzyklus startet

Kein Wunder, dass das bewegte Leben des berühmten Freibeuters schier unendlich viel Stoff für die Bühne und die Störtebeker Festspiele bietet. Hinzukommt, dass jeder die Geschichte anders erzählt: So melden ganz verschiedene Städte ihr Recht als Störtebekers Geburtsort an - von Wismar über Rotenburg a. d. Wümme bis Verden a. d. Aller. Standen die Festspiele 2017 "Im Schatten des Todes" als Schlussepisode, beginnt jetzt mit "Ruf der Freiheit" der fünfte Erzählzyklus - die Chance, von Anfang an dabei zu sein. Und einen neuen Störtebeker zu sehen, denn Mime Bastian Semm reicht den Krug an Alexander Koll weiter. Sein Auftritt beginnt mit einem Knalleffekt: Er kassiert eine schallende Ohrfeige - von Vater Armin von Alkun, gespielt von Norbert Braun. Wir schreiben 1395. Eine Rückkehr in die Heimat, die sich Klaus von Alkun anders vorgestellt hat: Der Hof des Vaters ist ruiniert, ein Nebenbuhler wirft Jugendliebe Selma (Sina Valeska Jung) begehrliche Blicke zu. Ein wilder Ritt und Reigen aus Intrigen, Liebe und Mordlust nimmt Fahrt auf - und entführt die Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle voller dramatischer Wendungen. Unterstützt durch Seeräuber und Frauenheld Goedeke Michels (Alexander Hanfland) kämpft Klaus um sein Erbe, um schließlich Segel zu setzen - als Pirat Klaus Störtebeker.
 

Waghalsige Stunts, Schiffe, Feuerwerk - vor herrlicher Naturkulisse

Mehr als 150 Schauspieler und Komparsen, unzählige Spezialeffekte, wilde Stunts, dazu Dutzende lebende Pferde, Koggen, die auf dem Bodden kreuzen - Spielleiterin Lisa-Marie Hobusch zieht im Hintergrund die Fäden. Sven Geist, Chef der Requisite, ist Herr über 400 Quadratmeter Schwerter, Kutschen, Helme und - natürlich - Holzkrüge! Die Welt des Mittelalters zieht in den Bann, es geht hart her: In einer Szene wird Alexander Koll höchstpersönlich aufs Mühlenrad geflochten, dreht kopfüber im Wasser mehrere Runden ... Aber: Ende gut, alles gut! Jeden Abend erleuchtet ein Feuerwerk Naturbühne und Nachthimmel. Am besten, Sie kommen nach Rügen und erleben es selbst - in diesem Jahr noch bis zum 8. September, immer montags bis samstags um 20 Uhr. Fest zum Vorprogramm gehört, Greifvögel im freien Flug zu sehen - wie Steinadler Stiwie, der später auf Störtebekers Arm landen wird. Offizielle Führungen gibt es nicht, aber Reisegruppen mit Reiseleiter dürfen die Bühne auch außerhalb der Vorstellung ohne Voranmeldung besichtigen. Für das leibliche Wohl sorgt ein Imbissdorf. Und der Vierbeiner? Gut erzogene Hunde, die angesichts der Geräuschkulisse nicht mit der Wimper zucken, sind erlaubt.

Kommen und Seeräuber-Romantik tanken?

Ralswiek liegt 5 km oberhalb von Bergen, Sie nehmen die B 96, zu einem der umliegenden Parkplätze. Denn ab 17 Uhr ist Ralswiek autofreie Zone: Nur Behinderte mit blauer Sichtkarte fahren bis 300 Meter an die Bühne heran, das Festspielgelände ist komplett barrierefrei. Alle anderen spazieren die 15 Minuten zum Zielort oder nehmen Bimmelbahn bzw. Shuttle. Abends gegen 22.30 Uhr geht es wieder zurück. Jetzt nur noch ein Ticket, online oder an der Theaterkasse: Ab ermäßigten 8 bis zu 36 Euro sitzt man in sechs Reihen. Kleinkinder bis Vier sind frei, wenn sie auf dem Schoß sitzen. Offiziell beträgt das Mindestalter fünf Jahre. Kinder einfach betreuen lassen, die Vorstellung ungestört genießen? Auch an Kinderanimation und Babysitting haben die Veranstalter gedacht (auf Anfrage). 
Und warum nicht gleich einen Kurzurlaub daraus machen? Auch sonst ist der Große Jasmunder Bodden eine Reise wert: Vierzehn Kilometer lang, mischt sich dort Süßwasser aus mündenden Bächen mit dem Salz der Ostsee. Teils schilfbewachsenes Ufer, teils Steilküste, ist die Lagune ideal zum Windsurfen und Segeln. Natürlich können Sie auch auf dem Seeweg anreisen: Von Breege auf Rügen nach Ralswiek oder von der Insel Hiddensee, mit der Weißen Flotte - fast wie Klaus Störtebeker ...

Kontakt Störtebeker Festspiele:

Störtebeker Festspiele GmbH & Co. KG
Am Bodden 100
18528 Ralswiek/Rügen
Fon 03838-3110-0
Fax 03838-313192
Tickethotline: 03838 31100
E-Mail: info@stoertebeker.de

Für weitere Fragen: https://stoertebeker.de/faq/

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