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Rügen und die Marine

Liebe Rügenfreunde!

Wer ist nicht fasziniert von mächtigen Schiffen, tapferen Matrosen, tosenden Stürmen, Seegefechten und Abenteuern? Wer sich für Seefahrt und Marine interessiert, ist auf Rügen genau richtig!

Denn Rügen und die Marine - das ist eine kuriose Geschichte einer maritimen Langzeitbeziehung!

Die vielen natürlichen Buchten Rügens waren seit Anbeginn der Seefahrt beliebte Anlaufstationen in der Ostsee. Die kleine Insel Dänholm zwischen Festland und Rügen besaß bereits im Mittelalter strategische Bedeutung. Hier schlug auch die Geburtsstunde für die spätere Preußische Marine.

Überall an Rügens Küsten wurden Häfen, Leucht- und Peiltürme angelegt. Von den drei Türmen am Kap Arkona – nur 10 km von der Aquamaris Strandresidenz entfernt, wurde der älteste, der Schinkelturm bereits 1828 in Betrieb genommen. Kap Arkona ist mit der tollen Aussicht und den genialen Photomotiven ohnehin ein „Must-see“ für alle Rügenbesucher! Für Marineliebhaber sind darüber hinaus der alte Peilturm, der Arkona-Bunker und der Marineführungsbunker besonders spannende Ziele.

Die Preußen planten 1853 sogar den Bau eines Kriegshafens auf Rügen. Ein Durchstich durch die Schaabe bei Breege sollte einen kombinierten Kriegs- und Handelshafen ermöglichen. Geplant waren Hafenbecken, Werften und Schiffsausrüstungseinrichtungen sowie Forts und Kasernen zur landseitigen Sicherung des Kriegshafens. Die Verwirklichung des Projektes scheiterte vorerst an Geldmangel. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg wurden die Pläne dann zugunsten Kiels ganz aufgegeben.

Auch das Deutsche Reich hatte ähnliche Pläne - diesmal für U-Boote. 1938 begannen Erdarbeiten für den „Rügenhafen“ bei Groß Banzelvitz, ein Durchstich zur Ostsee war östlich von Glowe geplant, gerade mal 8 Kilometer von der Aquamaris Strandresidenz entfernt! In Glowe entstand auch die erste Stahl-Anlegebrücke für U-Boote. Bei Kap Arkona und auf Hiddensee sollten große Küstenartilleriestellungen entstehen. Noch 1944 plante man eine riesige, verbunkerte U-Bootwerft mit Ausmaßen von 800 x 200 Meter, für bis zu 50 U-Boote. Diesmal verhinderte der Kriegsverlauf die Ausführung des Projektes.

Nur wenig später drohte Rügen zum dritten Mal zu einem Mega-Kriegshafen zu werden:

Auch für die DDR-Planer sollten der Jasmunder Bodden und die Gegend um Glowe das Zentrum für mehrere Hafenbecken, Kasernen und riesige unterirdische Munitionsdepots werden. Ein 90 Meter breiter und 12 Meter tiefer Kanal zwischen dem Bodden und der Ostsee sollte auch großen Kriegsschiffen die Durchfahrt ermöglichen. Dafür hätten rund 5,3 Millionen Kubikmeter Erdreich bewegt werden müssen – an die katastrophalen ökologischen Folgen für alles Leben im und rund um den Bodden dachte damals niemand. Im Januar 1953 begannen die Bauarbeiten, das gesamte Baugebiet entlang der Schaabe wurde abgeriegelt, die Orte Glowe, Spyker und Baldereck vollständig geräumt. Innerhalb weniger Monate wurden Eisenbahnschienen verlegt, Umgehungsstraßen und Infrastruktur geschaffen.

Diesmal brachte die innenpolitische Lage mit den Unruhen des 17. Juni die Rettung für Rügen. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Großbaustelle stillgelegt, im August 1953 verließen die letzten Arbeiter Rügen, die Bewohner von Glowe und den umliegenden Orten konnten heimkehren.

Heute findet man zum Glück kaum mehr Spuren des ehemaligen Großprojektes – außer ein paar Baracken und Sandhügel. 
Stattdessen hat sich Rügen zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Region entwickelt mit intakter Natur und einem abwechslungsreichen Freizeitangebot.

Unsere Tipps für Marineliebhaber: 
 
Führung durch den Arkona und den Marineführungsbunker

Besuch des Marinemuseums auf Dänholm

 
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