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Putbus und Fürst Malte - Klassizismus auf Rügen

Liebe Rügenfreunde,

Fürst Maltebestimmt sind Sie genau wie ich der Meinung, dass sich unsere Sonneninsel in der Ostsee so vielseitig wie kaum eine andere deutsche Urlaubsregion präsentiert: über 500 Kilometer abwechslungsreiche Küste mit endlosen, feinen Sandstränden und beeindruckenden Kreidefelsen beziehungsweise Steilküsten, dazu ein wunderschönes Binnenland mit bezaubernden Laubwäldern, sanften Hügel und idyllischen Orten sowie charmanten Bädern mit großer Tradition. Die einzigartige Kombination von authentischer Natur und spannender Kultur macht Rügen zu einem besonderen Erlebnis. 

Diese gelungene Mischung ist zu einem großen Teil auch Fürst Malte zu verdanken, wie die Bewohner Rügens den bedeutenden Adeligen liebevollen nennen. Mit vollem Namen heißt er Wilhelm Malte, der Erste, Fürst zu Putbus und lebte zwischen 1783 und 1854 auf Deutschlands größter Insel. Er förderte das Wirtschafts- und Kulturleben auf Rügen mit großem Erfolg. Unter anderem ließ er Kreide- und Zuckerfabriken errichten, unterstützte den Schiffbau und gründete das Seebad Lauterbach, mit dem die Karriere Rügens als Ferieninsel und die Epoche der Bäderarchitektur begann. Außerdem schuf Fürst Malte das Pädagogikum Putbus als bedeutende Lehranstalt für adelige und großbürgerliche Knaben.

Doch das größte Verdienst dieses großen und für seine Zeit außerordentlich aufgeklärten und fortschrittlichen Herrschers besteht in den zahlreichen Bauwerken im klassizistischen Stil, die er auf Rügen errichten ließ. Noch heute können Besucher die großartigen Bauten in Putbus und Umgebung bewundern, mit denen Fürst Malte die damals als avantgardistisch geltende Architektur nach Rügen brachte. Bei einem Ausflug nach Putbus, eine kleine Stadt die der engagierte Herrscher im Jahre 1810 bauen ließ, überzeugen Sie sich von der zeitlosen Eleganz und Schönheit dieser Bauten.

 
Jagtschloss Granitz
Putbus liegt inmitten des als Biosphärenreservat geschützten Naturschutzgebiets Südost-Rügen nur in acht Kilometer Entfernung von Bergen. Diese kleine Stadt gilt heute als eines der bedeutendsten klassizistischen Gebäude-Ensemble der Welt. Leider können Sie das prächtige weiße Schloss, das Fürst Malte vom berühmten Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer (1780-1851) bauen ließ, nicht mehr besichtigen, weil es zu DDR-Zeiten vor allem aus ideologischen Gründen abgerissen wurde. Dennoch lohnt sich ein Besuch des Schlossgeländes, hier erwartet Sie ein großzügig im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegter Park, in dem zahlreiche alte exotische Bäume wachsen, mit der erhaltenen Schlossterrasse. Der Baumeister Steinmeyer hat weitere Gebäude von großer architektonischer Bedeutung in Putbus und Umgebung errichtet. Das Jagdschloss Granitz zeugt von der ästhetischen Perfektion, die dieser Architekt erreicht.

Im Schlosspark können Besucher auch die Schlosskirche und die Orangerie besichtigen. Die von 1844-1846 erbaute Schlosskirche begeistert mit ihrer Architektur, die klassizistische Elemente mit einem italienisch anmutenden Campanile verbindet. Die Orangerie, die heute als Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst dient, wurde vom bedeutendsten deutschen Architekten des Klassizismus Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1824 und 1853 errichtet und vom Berliner Baumeister Stüler im Stil der Neorenaissance umgebaut. 

In Putbus selbst sollten Sie sich den von Fürst Malte errichteten Circus nicht entgehen lassen. Dabei handelt es sich um einen in Form eines Rondells gestalteten Platz, in dessen Mitte ein etwa 19 Meter hoher Obelisk ziert. Wie die Speichen eines Wagenrades führen schnurgerade Wege in den Mittelpunkt dieses Rundplatzes, der nach dem Vorbild des Circles im südenglischen Badeort Bath entstand. Im streng klassizistischen Stil gehaltene Wohnhäuser säumen den Kreis. Alle Gebäude sind in ihrem ursprünglichen Zustand noch heute erhalten. Übrigens zeigt sich diese Anlage im Juni von ihrer schönsten Seite, wenn die Rosen in den Vorgärten in vielen Farben üppig blühen.

Spiraltreppe GranitzDirekt am Circus befindet sich das ehemalige Pädagogikum als größtes Gebäude. Seine Errichtung erfolgte in den Jahren 1833-1836 nach Plänen von Johann Gottfried Steinmeyer. Mit dieser Bildungseinrichtung setzte Fürst Malte mit Unterstützung des preußischen Königs sein Ziel um, eine moderne Lehranstalt auf Rügen zu errichten, die sowohl adeligen als auch bürgerlichen Schülern offenstand. 

Wie sehr Fürst Malte die Kunst liebte, lässt sich auch am Residenztheater Putbus erkennen. Es ist in einem beeindruckenden Gebäude untergebracht, das ursprünglich vom Baumeister Steinbach von 1819 bis 1821 errichtet und anschließend 1826 von Johann Gottlieb Steinmeyer im klassizistischen Stil umgebaut wurde. Heute präsentiert es sich in perfekt renoviertem Zustand und ist Veranstaltungsort der Putbus-Festspiele, die jedes Jahr im Mai stattfinden und unzählige Besucher aus allen Teilen Deutschlands anlocken. Während des restlichen Jahres zeigt das Residenztheater Putbus zahlreiche Gastspiele, für die Sie vor Ort oder im Internet Karten buchen können.

Bild:
Skulptur Fürst Malte
Jagtschloss Granitz
Spiraltreppe im Jagtschloss
 
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