Insel Rügen Hotel
Leuchttürme an der Ostseeküste
Sechs große Leuchttürme sowie viele kleinere Leucht- und Molenfeuer sorgen in Mecklenburg-Vorpommern dafür, dass die Kapitäne vor der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern sicher die Häfen erreichen. Bereits 1306 entzündeten Mönche auf der Ostseeinsel Hiddensee ein offenes Feuer. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es die Steinbauten, wie wir sie heute kennen. Zu den bekanntesten Türmen gehört der Leuchtturm am Kap Arkona an der Nordspitze der Insel Rügen. Der 36 Meter hohe, runde Turm wurde 1902 errichtet. Bei guter Sicht reicht sein Licht 22,5 Seemeilen weit über die Ostsee. Der Schinkelturm neben dem Leuchtturm, ein rechteckiger Backsteinbau, stammt aus der Zeit um 1826/27. Der Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee ist 28 Meter hoch und stammt aus den Jahren 1887/1888. Er gilt als Wahrzeichen der Insel. Ihre spezielle Form haben die leuchtenden Riesen zum einen, weil sie auch am Tag, ohne ihr Licht, gut sichtbar sein mussten. Außerdem hatten die Flammen, die damals aus einem Ölbrenner kamen, nur eine geringe Leuchtkraft. Um die zu verstärken, brauchten sie riesige Linsen, die aufgrund ihres Gewichts ein stabiles Fundament bekommen mussten. Heute gehören die Leuchttürme in Mecklenburg-Vorpommern zu den beliebtesten Fotomotiven. Tausende Feriengäste besuchen die Baudenkmäler jährlich von ihren Hotels und Ferienwohnungen aus.

